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Skalden:

Skalden sind Sänger, Poeten und Krieger zugleich. Sie singen inspirierende Oden, die von epischen Schlachten und großem Heldenmut künden. Sie richten ihr Leben danach aus, Dinge zu erleben, von denen sie singen. Durch ihre magischen Lieder erlangen sie Stärke, erstaunliche Fähigkeiten im Kampf und ein starkes Ehrgefühl.

Sackpfeife/Dudelsack:

Sackpfeifen sind Rohrblattinstrumente mit Windkammern in Form eines Sackes. Ganz entgegen dem Irrglauben der meisten Menschen heute, ist der “Dudelsack” nicht typisch Schottisch: Sie waren bereits in römischer Zeit bekannt und verbreiteten sich später über Asien, Nordafrika und ganz Europa. Eine schwedische “Säckpipa” zum Beispiel klingt ganz anders als eine spanische “Gaita”, oder eine deutsche “Schäferpfeife”. Das “Grundmodell” der Sackpfeife besteht aus einem Anblasrohr (zum aufblasen des Sacks) einer Spielpfeife (die Melodiepfeife) und einem bis mehreren Bordunen (die brummenden, unveränderlichen Töne im Hintergrund) Bei der Sackpfeife gibt es viele verscheidene Möglichkeiten sie zu bauen: Mit einfachem Rohrblatt (leiser) mit doppeltem Rohrblatt (lauter) konisch gebohrt (lauter) zylindrisch gebohrt (leiser).

Davul:

Die Davul ist eine anatolische Trommel. Mit den Türkenkriegen ist sie bis nach Europa gekommen und hat sich hier auch in Opernorchester “eingeschlichen”. Sie wird mit einem dicken Holzschläger (für den Basston) und einer dünnen Rute (für Zwischenschläge) gespielt. Dabei trägt der Trommler sie mit einem Riemen über die Schulter vor dem Körper. Damit hat er recht viel Bewegungsfreiheit. Mit einer flexiblen Knebelspannung ist das Instrument auch bei wechselndem Wettereinfluss gut stimmbar.

Schalmei:

Schalmeien sind bis in die alten Kulturen des Mittleren Ostens und Europas zurück zu verfolgen. Auch heute werden noch Schalmeien aus Holz oder Metall gespielt.Wie ihr “Nachfolger”, die Oboe, wird sie mit einem Doppelrohrblatt aus Schilfrohr zum klingen  gebracht. Schalmeien haben einen grellen, surrenden (näselnden) Klang und wurden in der Regel im Freien geblasen, oft bei Zeremonien unter freiem Himmel, oder in großen Repräsentationsräumen. Die tiefen Instrumente der Familie werden als “Bomhart” oder “Pommer” bezeichnet. Die Schalmei im europäischen Mittelalter besaß 7 Grifflöcher vorne und kein Daumenloch.(wurde “überblasen” für höhere Töne) Oft wurde in Ensembles mit Schalmeien, Trompeten und Zugposaunen gespielt. (was in etwa verdeutlicht, wie laut das Instrument ist).